Brotbacken mit Sauerteig fühlt sich ein wenig wie Magie an. Mit nur Mehl, Wasser und etwas Geduld entsteht ein lebendiger Sauerteigstarter, der deinem Brot Geschmack, Charakter und eine wunderbar knusprige Kruste verleiht. In diesem Blog führe ich dich Schritt für Schritt durch die Herstellung deines eigenen Sauerteigstarters mit Roggenmehl — ideal für alle, die gerade erst mit dem Sauerteigbacken beginnen.
Roggenmehl eignet sich hervorragend für die Herstellung eines Sauerteigstarters. Es ist reich an Nährstoffen und natürlichen Hefen, wodurch der Starter oft schneller aktiv wird als bei der Verwendung von Weizenmehl. Besonders für Anfänger ist ein Roggensauerteigstarter daher eine zuverlässige und einfache Wahl.
Zutaten
Mische:
Rühre, bis eine dicke, glatte Masse entsteht. Streiche die Ränder des Glases sauber, lege den Deckel locker auf (nicht luftdicht!) und stelle das Glas an einen warmen Ort bei etwa 20–24 °C.
Vielleicht siehst du bereits kleine Bläschen, vielleicht passiert aber auch noch nichts — beides ist völlig normal.
Gib hinzu:
Gut umrühren, das Glas wieder locker abdecken und stehen lassen.
Jetzt kommt Bewegung ins Spiel. Der Starter kann säuerlich riechen, stark blubbern oder zwischendurch sogar etwas zusammenfallen. All das gehört zum natürlichen Prozess eines Sauerteigstarters.
Täglich wiederholen:
Weiterhin täglich rühren und füttern. In dieser Phase kannst du, wenn du möchtest, einen Teil des Roggenmehls nach und nach durch Weizenmehl ersetzen.
Dein Starter ist bereit, wenn er:
Meist ist dies zwischen Tag 5 und 7 der Fall.
Dein Sauerteigstarter ist nun offiziell lebendig! In den nächsten Tagen wird er immer kräftiger und entwickelt mehr Charakter. Mit etwas Aufmerksamkeit und Regelmäßigkeit kannst du ihn jahrelang verwenden. In meinem nächsten Blog erfährst du alles über die Pflege deines Sauerteigstarters: wie oft du ihn fütterst, was du tun kannst, wenn er weniger aktiv ist, und wie du ihn lagerst, wenn du eine Zeit lang nicht backst.
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Bonjour, Et d'abord merci pour cette publication. J'ai une question : Quelle équivalence entre de la levure chimique, de la levure de boulanger de la levure fraîche et du levain naturel, ? En terme de poids. Merci d'avance. Cordialement Michel Hubaut michubaut@protonmail.com
Bonne question ! Pour la proportion entre levure sèche et levure fraîche, j’utilise : 👉 1 part de levure sèche = 3 parts de levure fraîche Par exemple : • 7 g de levure sèche = ±21 g de levure fraîche Pour le levain, c’est un peu différent, car ce n’est pas un remplacement direct mais un processus de fermentation naturel. En général, on peut utiliser : • 100 g de levain actif pour remplacer environ 5–7 g de levure sèche (selon le temps de fermentation et la recette) • Et en pratique, on utilise souvent entre 10 % et 50 % de levain par rapport au poids de la farine La levure chimique n’est pas vraiment comparable à la levure ou au levain : • Elle agit immédiatement, sans temps de repos • On utilise généralement ±10–12 g pour 500 g de farine, mais le résultat est différent (plutôt type gâteau que pain) 💡 En résumé : • Levure sèche ↔ levure fraîche : 1 : 3 • Levure ↔ levain : dépend du temps et de la recette • Levure chimique : fonctionnement différent, pas une vraie équivalence